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Rudelgucken am Rhein – 08.06.12 – Welt Online

An diesem Freitagabend ist es soweit: Die 14. Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine geht in die erste Runde. Fest überzeugt von siegreichen Spielen der Nationalmannschaft ist offenbar die Düsseldorfer Polizei, die sich schon jetzt auf Jubelfeiern und Autokorsos vorbereitet. “Bei größeren Menschenansammlungen wird der Bereich vor dem Bolker Stern an der Heinrich-Heine-Allee für den Verkehr gesperrt”, heißt es. Garantiert freigegeben für die Fans sind hingegen die verschiedenen Public-Viewing-Plätze. Erste Adresse sind die Kasematten: Zur EM-Zeit wird die Promenade mit ihren 5000 Plätzen zu einer gigantischen Freiluft-Fußballarena. Die Spiele werden an der unteren Rheinwerft auf einer neuen, acht Quadratmeter großen LED-Leinwand live und in HD-Qualität übertragen. Wer einen guten Platz bekommen möchte, sollte nicht zu spät kommen, denn der Eintritt ist frei und Reservierungen sind nicht möglich.

Rund 700 Fußballfans finden im Les Halles Platz. Ab Samstag werden dort auf vier Neun-Quadratmeter-Leinwänden alle wichtigen Spiele übertragen. Auch hier ist der Eintritt frei.

Im Schlösser Quartier Bohéme werden neben vier Leinwänden nicht nur drei zusätzliche Fernseher aufgebaut – außerdem soll der Henkel-Saal zu einem Fußballstadion mit sechs großen Leinwänden umfunktioniert werden. Einlass zu den kostenlosen EM-Partys in der Altstadtkneipe ist 2,5 Stunden vor Anpfiff.

Wer die Strandatmosphäre sucht, für den sind das Sonnendeck am Löricker Rheinufer oder das Treibgut in Lierenfeld die richtige Adresse. In Lierenfeld können die Fans Jogis Jungs auf 20 Großbildschirmen beobachten. Eine weitere Großbildleinwand hat auch das benachbarte Stahlwerk. Auf vier Großleinwänden drinnen und drei Flatscreens draußen zeigt das Dr. Thompson’s ab 18 Uhr alle Deutschland-Spiele in den Schwanenhöfen.

Kein Public Viewing wird es in diesem Jahr in der Esprit-Arena geben. Die Betreiber fanden keinen Veranstalter, der die Kosten für die Leinwandmiete und das Sicherheitspersonal tragen wollte. “Im schlechtesten Fall spielt die deutsche Mannschaft nur drei Mal. Es hat sich niemand gefunden, der das Risiko übernehmen wollte”, so Arena-Sprecher Rainer Schüler. Bei der Weltmeisterschaft 2010 hatten im Schnitt 10.000 Fans in der Arena mitgefiebert.

 

Quelle: Welt Online von Christin Otto

Foto: rpo, Mark Keppler

 

Foto: rpo, Mark Keppler

 

Foto: rpo, Mark Keppler